Warum Darmkrebs sehr gut heilbar ist

Es gibt längst sehr, sehr gute Vorsorgemöglichkeiten und hochmoderne Therapien gegen Darmkrebs, erklären die Spezialisten des Darmkrebszentrums am St. Joseph-Stift Dresden.
Vor einem blauen Hintergrund ist ein mit künstlicher Intelligenz nachgestellter Darm einer Frau zu sehen
Der Darm ist nicht nur für unsere Verdauung wichtig, sondern auch für unser Immunsystem. Aus Polypen im Darm kann sich Darmkrebs entwickeln - deshalb ist Vorsorge so wichtig. Wie das funktioniert, auch das wird Thema beim Patiententag im St. Joseph-Stift Dresden sein. Foto: pixabay.com

Mehr als 70.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Darmkrebs – es ist damit die zweithäufigste Krebserkrankung sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Früh genug erkannt und richtig behandelt, ist Darmkrebs jedoch in 90 Prozent aller Fälle heilbar. Denn längst gibt es neben den sehr guten Vorsorgemöglichkeiten wie der Darmspiegelung auch ein hohes medizinisches Können, um Tumore im Darm erfolgreich zu behandeln. Experten auf diesem Gebiet finden Betroffene zum Beispiel im Darmkrebszentrum am Krankenhaus St. Joseph-Stift in Dresden.

Die Experten des Darmkrebszentrums am St. Joseph-Stift in Dresden. Foto: diepixelschieber

Wie kann Darmkrebs früh erkannt werden?

Die wichtigste Vorsorgeuntersuchung ist dabei die Darmspiegelung. Dabei werden beispielsweise über die Jahre entstandene Polypen an der Darmwand gefunden, aus denen sich nach und nach Tumore entwickeln können, beschreibt Dr. med. Sebastian Beer. Er ist Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin und einer der zahlreichen Experten am Darmkrebszentrum am St. Joseph-Stift. Die Behandlung erfolgt hier nach neuesten Leitlinien und natürlich individuell; denn den einen immer gleichen Krebs gibt es nicht. Auch nicht im Darm.

Vernetzte Medizin gegen Darmkrebs am St. Joseph-Stift

Wichtig ist den Experten am Darmkrebszentrum dabei vor allem die enge Vernetzung der einzelnen Bereiche, die für den Erfolg der Therapie wichtig sind: Fachärztinnen und -ärzte aus den Bereichen Gastroenterologie, Chirurgie, Onkologie, Strahlentherapie und Schmerztherapie arbeiten hier im St. Joseph-Stift bei Diagnostik und Therapie eng zusammen. Die Vorteile der vernetzten Medizin, die nur ein zertifiziertes Zentrum bieten kann, erstrecken sich auch auf den pflegerischen und seelsorgerischen Bereich. Psychoonkologen, Seelsorger und Sozialdienstmitarbeiter gehören ebenfalls mit zum Expertenteam, denn die psychische und emotionale Verarbeitung einer Tumorerkrankung ist wichtig. „Die Diagnose Darmkrebs ist für jeden Betroffenen eine schwer zu verarbeitende Nachricht“, weiß Chefärztin Dr. med. Astrid Flötgen. Auch sie wird beim Patiententag dabei sein und über moderne Operationsmöglichkeiten sprechen. Und Mut machen. „Denn dank fortschrittlicher Operations- und Therapieverfahren können immer mehr Patienten erfolgreich behandelt werden können“.

Aufklärung ist im Darmkrebszentrum am St. Joseph-Stift in Dresden besonders wichtig, um Patienten zu erklären, was die Diagnose bedeutet und welche Therapien es gibt. Foto: Klinik

Weitere wichtige Informationen rund ums Thema Darmkrebs

Weitere wichtige Informationen und Beiträge rund ums Thema Darmkrebs finden Sie unter anderem im Bereich Experten in unserem Online-Magazin Gesund in Sachsen.